Hawesko senkt EBIT-Prognose 2026 um rund ein Fünftel
Thema: Gewinnwarnungen
Die Zahl von 0 bis 100 sagt, wie stark die Meldung die Aktionäre des Unternehmens betrifft. Ab 70 heißt sie Hoch, ab 85 Dringend.
Was ist passiert
Hawesko erwartet 2026 nun weniger Umsatz, operatives Ergebnis, Free Cashflow und Kapitalrendite als zuvor. Auslöser sind ein unter den Erwartungen liegendes drittes Quartal und die Erwartung einer nur begrenzten saisonalen Belebung.
- Die EBIT-Spanne für 2026 fällt von 28 bis 32 Mio. Euro auf 23 bis 26 Mio. Euro; das entspricht an beiden Spannenenden rund 18 Prozent weniger.
- Der Umsatz soll nun um 2 bis 4 Prozent sinken, nachdem Hawesko zuvor noch bis zu 2 Prozent Wachstum erwartet hatte.
- Der Free Cashflow wird auf 28 bis 33 Mio. Euro eingegrenzt, und die erwarteten Einmalaufwendungen verdoppeln sich auf bis zu 4 Mio. Euro.
- Die höhere Rohertragsmarge im ersten Halbjahr konnte den Rückgang des operativen EBIT von 6,1 auf 5,1 Mio. Euro nicht auffangen.
Was bedeutet das für Aktionäre
Für Aktionäre sinkt der für 2026 erwartete operative Mittelzufluss: Der Free Cashflow liegt nun bei 28 bis 33 Mio. Euro statt 30 bis 36 Mio. Euro, weil Hawesko zugleich ein niedrigeres operatives EBIT und höhere Einmalaufwendungen erwartet. Damit wird der finanzielle Spielraum, der aus dem laufenden Geschäft erwirtschaftet wird, gegenüber der bisherigen Planung kleiner.
Zahlen aus der Meldung
- Bereinigtes EBIT 2026: 28–32 Mio. € → 23–26 Mio. € (Gesenkt)
- Free Cashflow 2026: 30–36 Mio. € → 28–33 Mio. € (Gesenkt)
- Umsatzwachstum 2026: −4 bis −2 %
Quelle: Originalmeldung auf www.finanznachrichten.de
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