Heute › Fresenius SE & Co. KGaA
Fresenius übernimmt mAbxience vollständig für bis zu 750 Mio. EUR
Thema: Übernahmen
Die Zahl von 0 bis 100 sagt, wie stark die Meldung die Aktionäre des Unternehmens betrifft. Ab 70 heißt sie Hoch, ab 85 Dringend.
Was ist passiert
Fresenius hat die restlichen 45 % an mAbxience erworben und ordnet damit künftig den gesamten wirtschaftlichen Nutzen der bereits konsolidierten Biosimilars-Plattform dem Konzern zu. Die Barzahlung von bis zu 750 Mio. EUR erhöht den Verschuldungsgrad laut Unternehmen nur um rund 20 Basispunkte; zugleich soll der Beitrag zum bereinigten Ergebnis je Aktie unmittelbar einsetzen.
- Fresenius besitzt mAbxience nach dem Erwerb der restlichen 45 % vollständig; die Tochter war seit 2022 bereits voll konsolidiert.
- Die Gegenleistung von bis zu 750 Mio. EUR enthält bis zu 50 Mio. EUR, die von Zulassungen von Produktionsstätten abhängen.
- Der Konzern erwartet einen unmittelbaren Beitrag zum bereinigten Ergebnis je Aktie und einen Anstieg des Verschuldungsgrads um rund 20 Basispunkte.
- Die Prognose 2026 sowie das Ziel, den Biopharma-Umsatz bis 2030 gegenüber 2025 ungefähr zu verdoppeln, bleiben unverändert.
Was bedeutet das für Aktionäre
Für Aktionärinnen und Aktionäre bedeutet der Erwerb, dass künftig 100 % des wirtschaftlichen Ergebnisses von mAbxience bei Fresenius verbleiben, während der Verschuldungsgrad nach Unternehmensangaben nur um rund 20 Basispunkte steigt. Weil die Gesellschaft seit 2022 bereits voll konsolidiert war, erhöht der Schritt nicht erstmals den ausgewiesenen Konzernumsatz; er beseitigt vielmehr den bisher ausgewiesenen nicht beherrschenden Anteil von 45 % und verändert die Verteilung des Ergebnisses zugunsten von Fresenius.
Quelle: Originalmeldung auf www.ad-hoc-news.de
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