Exasol senkt 2026-Ziele nach schwächerem Bestandsgeschäft
Thema: Gewinnwarnungen
Die Zahl von 0 bis 100 sagt, wie stark die Meldung die Aktionäre des Unternehmens betrifft. Ab 70 heißt sie Hoch, ab 85 Dringend.
Was ist passiert
Exasol hat am 12. August 2026 seine Prognose für 2026 reduziert: Der ARR soll nun zwischen minus 2 % und plus 2 % liegen, der Umsatz im oberen einstelligen Prozentbereich sinken und das EBITDA 3,0 bis 3,5 Mio. EUR erreichen. Ausschlaggebend sind geringere Erweiterungen bei Bestandskunden und ein verzögerter Vertriebsstart mit einem Kooperationspartner.
- Die ARR-Erwartung wechselte von mittlerem einstelligen Wachstum zu einer Spanne von minus 2 % bis plus 2 %.
- Die Umsatzprognose verschlechtert sich von einem mittleren auf einen oberen einstelligen Rückgang.
- Die EBITDA-Untergrenze von 3,0 Mio. EUR bleibt, die Obergrenze sinkt um 0,5 Mio. EUR beziehungsweise 12,5 %.
- Der Halbjahresumsatz lag rund 11,6 % unter Vorjahr, das EBITDA rund 20 % darunter.
Was bedeutet das für Aktionäre
Die niedrigere ARR- und Umsatzprognose verschlechtert für Anteilseigner die operative Erwartung für 2026, weil Exasol weniger Wachstum im Bestand und einen stärkeren Umsatzrückgang erwartet. Der ARR lag Ende Juni bereits bei 37,9 Mio. EUR nach 38,1 Mio. EUR im Vorjahr; der Halbjahresumsatz sank auf 19,0 Mio. EUR nach 21,5 Mio. EUR.
Zahlen aus der Meldung
- EBITDA 2026: 3–4 Mio. € → 3–3,5 Mio. € (Präzisiert)
Quelle: Originalmeldung auf www.finanznachrichten.de
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