TAKKT: Kostenprogramm dämpft den Ergebniseffekt des Umsatzrückgangs
Die Zahl von 0 bis 100 sagt, wie stark die Meldung die Aktionäre des Unternehmens betrifft. Ab 70 heißt sie Hoch, ab 85 Dringend.
Was ist passiert
TAKKT meldet für das erste Halbjahr rückläufige Umsätze und ein deutlich niedrigeres EBITDA, bestätigt jedoch die Jahresprognose. Kostensenkungen und ein im zweiten Quartal positiver Free Cashflow stützen die Stabilisierung, während Foodservices und der negative Halbjahres-Cashflow die Erholung begrenzen.
- Der Halbjahresumsatz sank auf 453,8 Mio. EUR nach 491,7 Mio. EUR; organisch lag das Minus bei 5,4 Prozent.
- Das EBITDA fiel auf 9,0 Mio. EUR nach 16,9 Mio. EUR, obwohl TAKKT bereinigte Kosten um rund 9 Mio. EUR reduzierte.
- Die bereinigte EBITDA-Marge verringerte sich auf 3,3 Prozent nach 4,3 Prozent.
- Office Furniture & Displays wuchs in den USA organisch um 0,9 Prozent, während Foodservices organisch um 13,7 Prozent schrumpfte.
Was bedeutet das für Aktionäre
Für Aktionäre verschlechtert der Umsatzrückgang die Ertragskraft, weil das EBITDA im ersten Halbjahr um 47,0 Prozent auf 9,0 Mio. EUR sank und die bereinigte EBITDA-Marge um 1,0 Prozentpunkt auf 3,3 Prozent zurückging. Positiv ist, dass die nahezu unveränderte Rohertragsmarge und Kostensenkungen von rund 9 Mio. EUR den operativen Hebel des Kostenprogramms zeigen.
Quelle: Originalmeldung auf www.ad-hoc-news.de
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