Nagarro: H1-Gewinn steigt, operativer Cashflow sinkt
Thema: Quartalszahlen
Die Zahl von 0 bis 100 sagt, wie stark die Meldung die Aktionäre des Unternehmens betrifft. Ab 70 heißt sie Hoch, ab 85 Dringend.
Was ist passiert
Nagarro meldet für das erste Halbjahr 2026 nahezu stagnierende Umsätze in Euro, höhere Ergebniskennzahlen und einen deutlich niedrigeren operativen Cashflow. Der Ergebnisanstieg trifft damit auf gebundenes Geld in offenen Kundenforderungen.
- Der Halbjahresumsatz stieg auf 500,5 Mio. EUR nach 498,9 Mio. EUR; in Euro entspricht das lediglich 0,3 % Wachstum.
- Das H1-EBITDA erreichte 66,5 Mio. EUR statt 65,0 Mio. EUR, das EBIT 49,2 Mio. EUR statt 47,5 Mio. EUR.
- Der operative Cashflow sank auf 29,5 Mio. EUR nach 42,4 Mio. EUR, weil Kundenzahlungen noch ausstanden.
- Im zweiten Quartal fiel das EBITDA trotz eines höheren bereinigten EBITDA; Nagarro verweist auf höhere Kosten aktienbasierter Vergütung.
Was bedeutet das für Aktionäre
Für Anteilseigner verschlechtert der Rückgang des operativen Cashflows um rund 30 % die Cash-Umsetzung im Halbjahr, obwohl Umsatz und Ergebnis zulegten; der Grund sind laut Unternehmen ausstehende Kundenzahlungen. Entscheidend ist daher, ob diese Zuflüsse wie angekündigt im dritten Quartal eintreffen.
Zahlen aus der Meldung
- Umsatz H1 2026: 500,5 Mio. EUR (498,9 Mio. EUR im H1 2025; +0,3 % in Euro)
- EBITDA H1 2026: 66,5 Mio. EUR (65,0 Mio. EUR im H1 2025; +2,3 %)
- EBIT H1 2026: 49,2 Mio. EUR (47,5 Mio. EUR im H1 2025; +3,6 %)
- Operativer Cashflow H1 2026: 29,5 Mio. EUR (42,4 Mio. EUR im H1 2025; -30,4 %)
- Zahlungsmittel: 131,3 Mio. EUR zum 30. Juni 2026 (124,6 Mio. EUR zum 31. Dezember 2025; +5,4 %)
Quelle: Originalmeldung auf www.ad-hoc-news.de
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