Lang & Schwarz: Strukturierte Produkte federn Trade-Republic-Einschnitt ab
Die Zahl von 0 bis 100 sagt, wie stark die Meldung die Aktionäre des Unternehmens betrifft. Ab 70 heißt sie Hoch, ab 85 Dringend.
Was ist passiert
Die neue Handelstechnologie der Trade Republic trifft das börsliche Market Making von Lang & Schwarz, während das Geschäft mit strukturierten Produkten im ersten Halbjahr deutlich zulegte. Das geplante Multi-Market-Maker-Modell soll neue Orderströme erschließen, kann die bisherigen Ströme laut Gesellschaft aber voraussichtlich nicht vollständig ersetzen.
- Die Trade-Republic-Technologie belastet nach Darstellung der Gesellschaft das börsliche Market Making.
- Strukturierte Produkte erzielten im ersten Halbjahr etwa 30 Mio. EUR Ergebnis aus Handelstätigkeit nach knapp 20 Mio. EUR im Vorjahr.
- Mehr als 75.000 eigene Produkte wurden neu emittiert, nach knapp 45.000 im Vorjahreszeitraum.
- Das Multi-Market-Maker-Modell soll zusätzliche Orderströme bringen, ersetzt bestehende Ströme aber voraussichtlich nicht vollständig.
Was bedeutet das für Aktionäre
Der Einschnitt im Market Making verschiebt die Ertragsbasis: Das wachsende Geschäft mit strukturierten Produkten liefert einen Gegenpol, während der Ersatz der bisherigen Orderströme durch das neue Modell ausdrücklich nur teilweise erwartet wird. Positiv ist die deutlich höhere Ergebnisgröße im unabhängigen Produktgeschäft und die kräftig gestiegene Emissionstätigkeit.
Quelle: Originalmeldung auf www.ad-hoc-news.de
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