Q2-Erholung trifft auf deutlich schwächeres Vorjahr und Schuldenabbau
Die Zahl von 0 bis 100 sagt, wie stark die Meldung die Aktionäre des Unternehmens betrifft. Ab 70 heißt sie Hoch, ab 85 Dringend.
Was ist passiert
Gerresheimer meldet für das zweite Quartal 578 Mio. EUR Umsatz und 102 Mio. EUR bereinigtes EBITDA. Gegenüber dem Vorquartal stiegen beide Werte, gegenüber dem Vorjahr liegen Umsatz und EBITDA jedoch niedriger; parallel wurde der Centor-Verkauf zum Schuldenabbau abgeschlossen.
- Das bereinigte EBITDA stieg gegenüber Q1 rechnerisch von 67 Mio. EUR auf 102 Mio. EUR; die Marge verbesserte sich um 5,0 Prozentpunkte auf 17,6 %.
- Gegenüber Q2 2025 fielen Umsatz um rund 5,9 % und bereinigtes EBITDA um rund 19,0 %.
- Der vollzogene Centor-Verkauf soll zum Schuldenabbau beitragen; der zweite geplante Verkauf ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen.
Was bedeutet das für Aktionäre
Für Aktionäre verbessert der abgeschlossene Centor-Verkauf die Grundlage für Schuldenabbau, während die operative Erholung im Quartalsvergleich den Rückstand zum Vorjahr noch nicht aufholt. Der Quartalssprung beim bereinigten EBITDA und bei der Marge zeigt eine Verbesserung gegenüber Q1, doch das EBITDA liegt weiterhin 24 Mio. EUR unter dem Vorjahresquartal.
Quelle: Originalmeldung auf www.ad-hoc-news.de
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