Neunmonatsverlust und VINCI-Angebot prägen All for One
Die Zahl von 0 bis 100 sagt, wie stark die Meldung die Aktionäre des Unternehmens betrifft. Ab 70 heißt sie Hoch, ab 85 Dringend.
Was ist passiert
All for One meldet nach neun Monaten 2025/26 bei nahezu stabilem Umsatz einen deutlichen Ergebnisrückgang: Das EBIT vor M&A-Effekten drehte von plus 17,5 Mio. EUR auf minus 9,3 Mio. EUR. Für Aktionäre setzt zugleich das freiwillige Angebot von VINCI Energies zu 67,50 EUR je Aktie den unmittelbaren Handlungsrahmen, dessen Vollzug unter Bedingungen steht.
- Der Umsatz blieb nach neun Monaten mit 379,6 Mio. EUR nahezu stabil, doch das EBIT vor M&A-Effekten fiel von plus 17,5 Mio. EUR auf minus 9,3 Mio. EUR.
- Die Einmalaufwendungen aus Precision beliefen sich bereinigt auf 20,191 Mio. EUR; adjusted lag das EBIT vor M&A-Effekten bei 10,924 Mio. EUR.
- Die Nettoverschuldung erhöhte sich auf 104,6 Mio. EUR, während die Eigenkapitalquote auf 22 % sank.
- VINCI Energies bietet 67,50 EUR je Aktie; die Mindestannahmeschwelle beträgt 75 %.
Was bedeutet das für Aktionäre
Für Aktionäre überlagert das Angebot zu 67,50 EUR je Aktie die operative Ergebnisschwäche, weil eine Annahme von mindestens 75 % sowie behördliche Freigaben über den Vollzug entscheiden. Operativ ist der Befund klar negativ: Bei praktisch unverändertem Umsatz drehte das EBIT vor M&A-Effekten um 26,8 Mio. EUR ins Minus.
Zahlen aus der Meldung
- Umsatz 2025/26: 500–530 Mio. €
Quelle: Originalmeldung auf www.ad-hoc-news.de
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